PON Zucht - Welpen - Veranstaltungen
Informationen über den Polski Owczarek Nizinny
PON-Rassebeschreibung
Polsky Owczarek Nizinny - Polnischer Niederungshütehund
Der PON, oder Polski Owczarek Nizinny, ist ein intelligenter Hütehund, der durch sein fröhliches und liebenswertes Wesen besticht. Er wurde dafür gezüchtet, um selbstständig und durchsetzungsfähig Hüte- und Bewachungsaufgaben zu übernehmen. Sein dichtes, langes Haarkleid schützte ihn dabei vor jedem Wetter.
Auch heute noch spiegelt der PON diese beeindruckenden Rassemerkmale wider. Dank seiner Anpassungsfähigkeit fügt er sich problemlos in die verschiedensten Lebenssituationen ein. Dieser Hund ist bekannt für seine Neugier, Begeisterungsfähigkeit, Intelligenz und Lernbereitschaft, was ihn zu einem hervorragenden Begleitern macht. Er ist wachsam, jedoch kein ständiger Kläffer und verhält sich im Haus ruhig und unauffällig. Sobald sein Mensch angekommen ist und zur Ruhe kommt, tut es auch der PON, egal wo er sich gerade aufhält.
Die Rasse zeigt eine ausgeprägte Eigenständigkeit und kann durchaus dickköpfig sein. Es ist wichtig, dass der PON eine konsequente Erziehung erhält, da er gerne eigene Entscheidungen trifft. Druck oder Gewalt sind für diesen sensiblen Hunde jedoch ungeeignet, stattdessen brauchen sie liebevolle Konsequenz und Geduld.
Der PON liebt sein Rudel und sieht seine Aufgabe darin, es zu beschützen. Er zeigt meist eine gewisse Zurückhaltung gegenüber Fremden. Sobald er Vertrauen gefasst hat, verhält er sich freundlich, aber zurückhaltend. Der PON ist ein aktiver Hunde, der Aufgaben und Herausforderungen braucht, um glücklich zu sein. Fast alle Hundesportarten werden mit Begeisterung ausgeübt. Die Tatsache, dass der PON sehr verfressen ist und sein Spielzeug über alles liebt, macht das Training sehr einfach. Dennoch fehlt es für höhere Klassifizierungen oft an Präzession und Ausdauer im Training. Der PON möchte Spaß haben und mit seinem Hundeführer etwas erleben.
Trotz ihrer Robustheit ist der PON sehr einfühlsam und kann in Stresssituationen als Seelentröster wirken. Der PON wird auch in der Therapie eingesetzt.
Die Fellpflege kann sehr aufwendig sein, besonders bei einem aktiven Hund, der viel Zeit im Freien verbringt. Sie sollte von Anfang an konsequent durchgeführt werden, um spätere Probleme zu vermeiden. Je nach Haarstruktur kann dies ein tägliches Ritual von 5 Minuten am Abend oder 45 Minuten pro Woche sein.
Die Rasse hat ihre Eigenheiten, darunter einen ausgeprägten Beschützerinstinkt und territoriales Verhalten, jedoch unterschiedlich stark ausgeprägt. Jeder Hund hat seine eigenen Vorlieben und Abneigungen. Es ist wichtig, diese zu respektieren und zu verstehen, um eine harmonische Beziehung aufzubauen.
Fazit:
Alles in allem ist der PON ein treuer, anhänglicher und charakterstarker Hund, der viel Freude in das Leben seiner Besitzer bringt. Trotz der Herausforderungen, die mit der Erziehung eines eigenständigen Hundes verbunden sind, ist er es wert, diese anzunehmen, da die positiven Eigenschaften und die Bindung zu diesem unermüdlichen Begleiter die Mühe wert sind
Wir haben uns einmal angesehen, was man in Wikipedia nachlesen kann, aber ist das auch wirklich so? Wir kommentieren die Wesensbeschreibung mal nach unseren Erfahrungen mit unserer Cleo, unserem ersten HUnd, unserem ersten PON:



Eigene Erfahrungen:
“Der PON ist sehr stark auf seinen Menschen geprägt. Seine große Anhänglichkeit, gepaart mit seinem ausgeprägten Hütetrieb machen ihn zu einem beliebten Begleiter seiner Menschen.” Beide Hunde hängen wirklich sehr an uns. Andere Menschen oder Hunde sind ihnen ziemlich egal - am Schönsten ist es mit uns zu sein!
“Dabei kommt ihm auch seine gänzlich fehlende Jagdleidenschaft zu Gute.” Leider kann ich diesen Punkt nicht ganz bestätigen - gerade unsere Tiquila hat uns schon öfter eines Besseren belehrt. Aber dennoch können sie einer Spur nicht lange folgen und kehren dann wieder zu ihrem Rudel zurück.
“Der PON gilt als ausgesprochen klug und lernfreudig. Eine fast menschliche Intelligenz wird ihm dabei nachgesagt.” Sie können ihrem PON alle möglichen Kunststücke und Zirkusnummern lernen - und er hat auch noch mächtig Spaß daran!
“Seine Erziehung gestaltet sich bei viel Liebe und Konsequenz einfach.” Dennoch ist PON nicht unbedingt der ideale Anfängerhund - seine Intelligenz, gepaart mit einer gewissen Dickköpfigkeit, setzten eine liebe, aber konsequente Erziehung voraus!
”Er ist herausragend treu und hält sich am liebsten in unmittelbarer Nähe seiner Familie auf. Obwohl der PON durchaus sein Zuhause pflichtbewusst und zuverlässig bewacht, ist er jedoch kein Kläffer.” Naja, was da wohl unsere Nachbarn sagen würden..Beide en nicht unsinnig herum oder weil sie alleine im Haus sind, aber wenn jemand kommt oder am Grundstück entlang läuft, dann wird schon ordentlich gemeldet! Diese Bellerei ist dem PON wohl auch nicht abzugewöhnen, lediglich zu kontrollieren durch konsequente Erziehung.
“Durch regelmäßiges Bürsten wird der Verfilzung vorgebeugt.” Also wenn man mal das richtige “Werkzeug” hat und weiß wie, dann ist das Fell wirklich nicht schwer zu pflegen. Wir müssen Cleo auch äußerst selten baden und irgendwie hat der Pon tatsächlich ein “sichselbstreinigendes” Fell!
Was unsere
PONs voneinander unterscheidet:
Cleo war sehr sensibel und gelehrig. Sie wollte uns gefallen, alles richtig machen. Wir hatten von Anfang an das Gefühl, man müßte Cleo gar nicht erziehen, sie kooperiert mit uns. Sie liebt Hundesport wie Obedience, Dogdance, Dummyarbeit. Ihre Erziehung würde ich als sehr einfach bezeichnen. Schon als Welpe hat sie kaum etwas kaputt gemacht. Manchmal scheint es, als könne sie unsere Gedanken lesen. Cleo liebte ihre Rituale, sogar das Kämmritual nach der letzten Abendrunde fordet sie ein, indem sie sich anschließend vor den Schrank setzt und wartet. Cleo wusste genau, was sie will und war manchmal schon ein wenig dickköpfig - naja, das sagt man dem PON ja sowieso nach ...,
Cleo hatte deutlich mehr Fell und mehr Unterwolle. Dennoch war es gut zu pflegen.
Tiquila ist wesentlich temperamentvoller, leidenschaftlicher und eher der “Grobmotoriker”, lang nicht so sensibel. Sie hat ein deutlich offeneres Wesen, geht leichter auf fremde Menschen zu als es Cleo tat. Als Welpe war nichts vor ihr sicher. Tiquila hatte von Anfang an vor nichts Angst, liebte Autofahren und war überhaupt eher schwer zu beeindrucken. Dies schreibe ich aber zum größten Teil einer guten Prägung bei ihrem Züchter zu.
Sie liebt alles, was mit viel Bewegung zu tun hat - Frisbee, Agility, Treibball, Longieren .Sie läuft gerne mit dem Fahrrad oder joggt mit unserem Sohn. Eigentlich macht ihr einfach alles Spaß! Auch wenn sie zu Hause ruhig und ausgeglichen ist, würde sie doch am Liebsten immer mit jedem von uns mitgehen und etwas unternehmen. Sie ist unheimlich begeisterungsfähig und schafft es mit ihrer ungemein drolligen und erfrischenden Art, uns für das zu begeistern, was sie gerne von uns möchte! Der Hütetrieb ist bei Tiquila viel intensiver ausgeprägt als bei Cleo und wir mussten schon daran arbeiten! Ihre Erziehung war insgesamt deutlich anstrengender.
Pippa ist nochmal in einigen Bereichen ganz anders als wir es vorher erlebt hatten. So hat sie kaum Unterwolle, was das Pflegen des Haarkleides deutlich einfacher macht. Sie liebt wie auch unsere Tiquila die Bewegung, ist unglaublich begeisterungsfähig für alles was man ihr anbietet. Allerdings setzt sich da nochmal eine Schippe drauf - sie läuft so dermaßen gerne und kraftvoll, dass ich sogar ein Seminar im Zughundesport mit ihr gemacht habe. Es wäre wohl ihre Bestimmung, aber leider bin ich für diesen Sport zu alt und die Geschwindigkeit mit ihr auf so einem Roller macht mir schnell Ungehagen. Wenn wir Hoopern oder Geld schnüffeln, fängt sich vor lauter Begeisterung schnell an zu bellen. Wie gesagt, ihr Begeisterungsfähigkeit ist manchmal tatsächlich für sie selbst schwer zu regulieren. Dennoch - sobald wir irgendwo angekommen sind, fährt sie sofort runter und ist ruhig und ausgeglichen.
Fremden gegenüber ist sie sehr offen, allerdings ist der Schutz- und Wachtrieb genauso vorhanden wie bei den andern beiden. Sie will uns beschützen, immer mit uns sein, mit uns etwas erleben und eigentlich braucht sie sonst nichts und niemanden - das finde ich bei ihr noch ausgepräter.
Was unsere PONs alle
gemeinsam haben:
Alle drei sind zu Hause völlig ruhig und entspannt und können gut alleine gelassen werden. Wenn wir mit ihnen etwas unternehmen sind sie aber freudig dabei und begleiten uns überall mit hin, auch in die Stadt und in Restaurants. Alle Mädels lassen sich auf fremde Menschen ein und auch streicheln, wenn sich der Mensch etwas darum bemüht, aber gehen von sich aus nicht auf fremde Menschen zu oder springen diese gar freudig an.
Sie lieben jede Art von Spiel und Spielzeug Diese Tatsache erleichtert die Erziehung ungemein. Auch sind alle PONs unglaublich verfressen und tun fast alles für ein Leckerli!
Im Garten alleine sind alle drei sehr gute Wächter und dabei leider auch recht bellfreudig.
Alle drei haben sich schnell mit der lästigen Pflicht der Fellpflege abgefunden und lassen es über sich ergehen - in freudiger Erwartung auf eine kleine Belohnung im Anschluß.
Unsere Kinder sind nun schon groß und seit 3 Jahren gibt es 2 kleine Enkel. Es ist und war nie ein Problem mit den Kindern und den Hunden. Während Tiki immer in der Näht der Kinder sein will und diese Nähe bewußt sucht, was wir irgendwie ihrem Mutterinstinkt zuschreiben, nimmt Pippa lieber reißaus und legt sich etwas abseits und beobachtet. Aber auch sie hat die Kinder von Anfang an akzeptiert, lässt sich streicheln, füttern und ist ungemein tolerant. Der PON liebt einfach sein ganzes Rudel, mit allen Kindern die dazu gehören, keine Frage! Nur fremden Personen, die von außerhalb in dieses Rudel kommen, werden erst eher etwas skeptisch betrachtet, verbellt, aber dann auch reserviert akzeptiert.
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